Eigenblutbehandlung
Es gibt verschiedene Formen der Eigenblutbehandlung. Die einfachste Art besteht darin, wenige Milliliter Blut aus einer Vene zu entnehmen und dann in einen Muskel zu spritzen. Im Prinzip wird hierdurch ein künstlicher Bluterguss erzeugt. Die Wirkung besteht in einer unspezifischen Anregung des Immunsystems.
Ich bevorzuge andere, wirksamere Formen der Eigenblutbehandlung:
Das ist zum einen die Anwendung von potenziertem Eigenblut. Sie hat sich hervorragend bei allergischen Erkrankungen, wie z.B. Heuschnupfen oder Neurodermitis bewährt und ist ganz besonders für Kinder geeignet, da man nur einmal wenige Tropfen Blut benötigt.
Hierzu werden dem Patienten durch den Apotheker aus dem Finger oder Ohrläppchen einige Tropfen Blut entnommen und homöopathisch aufbereitet. Der Patient erhält dann verschiedene Fläschchen mit verschiedenen Bezeichnungen (z.B. C12). Diese Tropfen sind dann nach einem festgelegten Schema einzunehmen.
Bei Erkältungen und Grippe hat sich eine spezielle Form der Eigenblutbehandlung bewährt:
Hierbei wird eine Mischung aus 3 verschiedenen homöopathischen Komplexmitteln zur Hälfte in eine Vene gespritzt und die andere Hälfte mit ein wenig Blut in den Gesäßmuskel. Ganz besonders hilfreich ist diese Therapie, wenn der Infekt noch nicht ganz ausgebrochen ist, man aber bemerkt, dass "was im Anzug ist".
Weitere Formen der Eigenblutbehandlung sind die photobiologischen Eigenbluttherapien:
Hämatogene Oxidationstherapie (HOT)
Viele Krankheiten, besonders chronische Leiden, gehen mit Durchblutungsstörungen einher. Bei manchen Erkrankungen wie der arteriellen Verschlusskrankheit der Beine, der koronaren Herzerkrankung bis hin zum Herzinfarkt oder Hirndurchblutungsstörungen bis zum Hirnschlag sind diese Zusammenhänge auch für den Laien leicht nachvollziehbar.
Wer weiß aber zum Beispiel, dass oft auch Schlafstörungen, depressive Verstimmung und Konzentrationsschwäche, Sehstörungen, Migräne oder die Gefühlsstörungen und Schmerzen in den Beinen bei Zuckerkranken und vieles anderes mehr Folge von Durchblutungsstörungen sind? Und zwar sind hierbei die kleinen und kleinsten Blutgefäße betroffen, obwohl die großen frei durchgängig sein können!
In derartigen Fällen hilft die HOT durch:
Durch die Vielzahl von Einflüssen auf den Stoffwechsel und auch auf das Immunsystem eignet sich die HOT auch sehr wirkungsvoll zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen, mangelhaft eingestelltem Blutzucker und Begleiterkrankungen der Zuckerkrankheit sowie der Gicht. Weiterhin ist sie ein ausgezeichnetes Heilmittel bei den meisten Lebererkrankungen.
Von immenser Wichtigkeit ist auch die gute Wirkung bei Abwehrschwäche gegen Infektionen. Der abwehr-mobilisierende Effekt wird auch bei der Krebsbegleittherapie ausgenutzt.
Was passiert alles bei der HOT?
Etwa 80ml Blut werden aus einer Vene entnommen und mit Zitronensäure ungerinnbar gemacht. Danach wird dieses Blut in einer speziellen Apparatur mit Sauerstoff aufgeschäumt und dabei angereichert. Anschließend wird das Blut an einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle vorbeigeleitet und in die Armvene zurücktransfundiert (Tropf). Der gesamte Zeitaufwand beträgt etwa 30-45 Minuten.
Dabei entstehen sogenannte aktivierte Sauerstoffstufen, welche eine starke biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Körperfunktionen und Stoffwechselvorgängen beeinflussen. Diese Wirkungen dauern nach der Behandlung noch eine ganze Weile an. Die HOT hat also einen Langzeiteffekt!
Ein weiterer Vorteil ist die gute Verträglichkeit der HOT.
Sie ist frei von ernsten Nebenwirkungen und in ihrer Durchführung ohne besondere Risiken. Sie kann beispielsweise auch während der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Marcumareinnahme bedenkenlos durchgeführt werden.
Wie oft sollte die HOT durchgeführt werden?
Meist werden anfangs zwei Behandlungen/Woche und später eine Behandlung/Woche benötigt. Insgesamt sollten bei der ersten Therapieserie 10 Behandlungen erfolgen. Nach unterschiedlichen Intervallen werden einzelne oder wenige Auffrischungstherapien gemacht. Das Behandlungsprogramm muss individuell von Ihrem Arzt für Sie angepasst werden.
UV-C-Licht-Behandlung des Blutes (UVB)
Ähnlich wie die HOT wirkt die UVB-Behandlung, allerdings sind die Langzeiteffekte geringer.
Bei der UVB-Therapie werden ca. 50ml Blut aus der Vene entnommen, mit einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle bestrahlt und in die Vene zurückgespritzt.
Die gesamte Behandlung dauert ca. 10 Minuten.
UV-C-Licht-aktivierte Eigenbluttherapie (UVE)
Auch die UVE-Behandlung wirkt ähnlich wie die HOT-Behandlung, allerdings sind auch hier die Langzeiteffekte geringer und die Wirkung beschränkt sich im wesentlichen auf die Stärkung des Immunsystems.
Bei der UVE-Therapie werden wenige Milliliter Blut aus der Vene entnommen, ebenfalls mit einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle bestrahlt und anschließend in den Gesäßmuskel gespritzt. Manchmal kann die Beimischung von Medikamenten sinnvoll sein.
Auch hier liegt der Zeitaufwand für Sie bei ca. 10 Minuten.
Was kostet das ?
Die Eigenblutbehandlung gehört nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen, d.h. eine Abrechnung „auf Chipkarte“ ist nicht möglich.
Es ist also eine private Investition in Ihre Gesundheit. Die Rechnungsstellung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
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Leistung |
Das investieren Sie |
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Beratung zur Behandlung mit potenziertem Eigenblut einschl. schriftlicher Behandlungsanweisung |
10, - € |
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Eigenblutbehandlung bei grippalem Infekt |
16,10 € zzgl. Medikamente |
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UV-E |
21,26 € zzgl. Material |
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UV-B |
30,47 € zzgl. Material |
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HOT |
63,17 € zzgl. Material |
Übrigens:
Eine Eigenblutbehandlung ist als Beitrag zur Gesunderhaltung auch eine gute Geschenkidee. Bei der Erstellung entsprechender Gutscheine sind wir gerne behilflich.